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DAS LETZTE WORT - Hintergrundinformationen
DAS LETZTE WORT & LETZTE WORTE
Aus eigener Betroffenheit hat Regisseur Peter Grandl
zwei Charity Filmprojekte realisiert, die sich mit der Thematik „Häusliche
Gewalt an Kindern“ auseinandersetzen. Beide Filme, die Dokumentation
LETZTE WORTE, sowie der Kurz-Spielfilm DAS LETZTE WORT sind seit 1.12.2005
bundesweit an Schulen zu sehen.
Die Schirmherrschaft der Produktion hat der Albert-Schweitzer-Verband
der Familienwerke und Kinderdörfer e.V. übernommen. Neben zahlreichen
TV-Darstellern sind auch CORDULA STRATMANN (Comedy Show SCHILLERSTRAßE)
als Moderatorin der Dokumentation sowie eine namhafte deutschsprachige
Sängerin mit dem Abspannsong für den Spielfilm am Projekt beteiligt.
Vorwort des Regisseurs:
Gewalt ist aus unserer Gesellschaft leider nicht weg zu denken. Bereits
die Kleinsten werden damit konfrontiert – unabhängig vom Bildungsgrad
und von der sozialen Schicht ihrer Eltern. DAS LETZTE WORT ist ein sehr
persönlicher Beitrag zum Thema Gewalt an Kindern innerhalb der Familie.
Wir alle sind aufgefordert, für eine humanere Erziehung zu sorgen
– ob in der eigenen Familie oder im direk-ten Umfeld bei Freunden,
Bekannten und Verwandten. DAS LETZTE WORT mag für den Betrachter
schockierend sein, doch wie schockierend ist in Wirklichkeit eine schallende
Ohrfeige oder ein Koch-löffel auf dem nackten Hintern für ein
5-jähriges Kind?
Peter Grandl, Oktober 2005
DAS LETZTE WORT – der Spielfilm: (Länge
24 min.)
Der 5-jährige Basti und sein 8-jähriger Bruder Simon sind den
willkürlichen Wutausbrüchen ihres gewalttätigen Vaters
hilflos ausgeliefert, bis ein dramatischer Unfall das Leben von Basti
nachhaltig verändert.
18 Jahre später wird Basti erneut mit den Schrecken seiner Kindheit
konfrontiert. Hilflos muss er durch die dünnen Wände seiner
Wohnung miterleben, wie der kleine Nachbarsjunge Hans immer wieder von
seinem Vater angebrüllt und geschlagen wird. Als sich eines Nachts
die Situation in der Nachbarswohnung drastisch zuspitzt, bleibt Basti
keine andere Wahl mehr als einzugreifen. Er rechnet allerdings nicht damit,
sich seiner eigenen Vergangenheit stellen zu müssen, die ein schmerzvolles
Geheimnis birgt…
LETZTE WORTE – die Dokumentation: (Länge
23 min.)
In einer 25-minütigen Dokumentation arbeitet Cordula Stratmann
(Schillerstraße) das Thema GEWALT IN DER FAMILIE sensibel auf.
Die Dokumentation richtet sich in erster Linie an die jungen Zuschauer,
für die dieser Film als sinnvolle Ergänzung zum Hauptfilm produziert
wurde. Ziel dieser speziellen Dokumentation ist, das Gespräch in
der Familie, aber auch bei Kindern untereinander zu fördern.
Die Dokumentation ist spannend angereichert mit Szenen
„hinter den Kulissen“, die während der Dreharbeiten entstanden
sind. Zusätzlich kommen Mitwirkende und interessante Gesprächspartner
im Interview mit Frau Stratmann zu Wort.
Das Thema des Projekts:
Das zentrale Thema in DAS LETZTE WORT ist Gewalt –
Gewalt als Folge des Verlusts von Selbstbeherrschung.
Es geht um die unverzeihliche Schwäche, die Kontrolle über sich
selbst zu verlieren und in letzter Konsequenz sogar sein eigenes Leben
und das Leben anderer zu zerstören.
Der Schlag ins Gesicht und der Gürtel aufs nackte Hinterteil kommen
in den besten Familien vor – und interessiert niemanden.
Es ist nicht einmal ein Tabu-Thema – es ist gar kein Thema.
Mehr als 50 Menschen haben daraus nun ein Thema gemacht!
Wenn Journalisten unser Projekt als Aufhänger nutzen, um daraus ein
THEMA zu machen, haben wir unser Ziel erreicht.
Wenn Lehrer mit ihren Schülern angesichts dieses Films über
dieses THEMA sprechen, haben wir unser Ziel erreicht.
… und wenn nur ein Vater sein Kind nicht mehr schlägt, weil
ihn das THEMA berührt hat, dann haben wir unser Ziel erreicht.
Das Ziel des Films:
DAS LETZTE WORT will betroffene Eltern und Kinder gleichermaßen
erreichen. Der Film berührt auf Grund seiner Vielschichtigkeit den
Betrachter emotional sehr intensiv und stellt dadurch seine eigene Situation
und sein Handeln in Frage. Gerade deshalb deutet der Film nicht nur an,
sondern zeigt die Misshandlung. Es gibt keinen Freiraum für Fehlinterpretationen.
Betroffenen Eltern wird dadurch ein Spiegel vorgehalten, der sie im besten
Fall dazu bewegt, sich bei den eigenen Problemen professioneller Hilfe
anzuvertrauen.
Betroffene Kinder suchen die „Schuld“ nicht länger bei
sich und neigen als Erwachsene nicht dazu, die Fehler ihrer Eltern zu
wiederholen.
Darüber hinaus ermöglicht der Film eine starke Verbreitung und
damit eine Sensibilisierung des Themas in umfassendem Maß (siehe
auch Verbreitung des Films).
Auslöser:
Peter Grandl (Vater von drei Kindern), einer der beiden
Autoren und Regisseur des Films, verarbeitet in diesem Projekt eigene
Kindheitserlebnisse. Während der Recherche an dem Buch teilten ihm
zahlreiche Bekannte und Freunde mit, dass sie als Kinder ähnliche,
teils dramatischere Erlebnisse hatten und als Eltern in denselben Teufelskreis
gekommen sind wie ihre eigenen Eltern.
„Gelernte“ Gewalt erzeugt Gewalt. Nur wer
sich mit dem Thema auseinandersetzt, schlägt bei den eigenen Kindern
neue Wege ein.
Autorenteam:
Die erfahrenen Autoren und Texter Lothar Reusch und Peter
Grandl erhielten bei der Arbeit am Dreh-buch Hilfe durch ein erfahrenes
Psychiater-Ehepaar, das selbst drei Kinder hat: Dr. Nicola Orthofer sowie
Dr. Daniel Bove.
Die Produktionszeit des Buches betrug sechs Monate, bis das Team geschlossen
die siebte Fassung absegnete.
Der gesellschaftliche Kontext:
Was viele in ihrer täglichen Arbeit im sozialen
Bereich erleben, wird durch die Statistik bestätigt: Gewalt in Familien
ist in Deutschland die am meisten verbreitete Form der Gewalt –
Tendenz steigend. Überschuldung, Arbeitslosigkeit, zerbrechende Familienstrukturen
– Gefühle der Überforderung bei der Erziehung der Kinder
fördern die Gewaltbereitschaft in den Familien. Diese Gewalt geschieht
hinter geschlossenen Wohnungstüren, in Küchen und Schlafzimmern,
meist unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Manchmal fängt sie
schon an mit dem Satz: "Ich liebe dich und du gehörst mir."
Sie reicht von Beleidigungen, Drohungen, Einsperren, Geld- oder Essensentzug,
bis hin zu Schlägen, Würgen, Vergewaltigungen und in nicht
wenigen Fällen sogar bis zum Mord. Betroffen sind Frauen, Kinder,
aber auch ältere Menschen. Familiäre Gewalt kommt in allen gesellschaftlichen
Schichten vor. Dass nur in sozial schwachen Familien geschlagen wird,
ist aber ein Vorurteil, das es zu entkräften gilt.
Was überall gleich ist: Man spricht nicht darüber.
Es sind Familiengeheimnisse. Nachbarn schauen und hören meist weg,
wenn es knallt. Gewalt in Familien wird gesellschaftlich geduldet. Wer
das Thema öffentlich macht, rührt an tief sitzenden Ängsten
und Verdrängungsmechanismen. Opfer sind peinlich berührt und
erinnern sich an die eigene Schwäche. Gerade deshalb sind solche
Initiativen aus Betroffenheit heraus wie diese so wichtig. Denn Schweigen
und Tabuisieren hilft nicht weiter – besonders in einer Zeit, in
der weltweit schockierende Gewaltakte gegen die Zivilbevölkerung
passieren. Gewalt beginnt häufig in den Familien.
Verbreitung des Films:
SCHULEN:
Das „Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht
GmbH“ – kurz FWU – hat für DAS LETZTE WORT den
Vertrieb an Schulen übernommen.
Ab Dezember 2005 wird dadurch der Film bundesweit an Schulen zum Einsatz
kommen. Die FWU ist Deutschlands führender Produzent von Medien für
den Einsatz an Schulen und für die außerschulische Bildung
(siehe www.fwu.de).
FESTIVALS:
Nach seiner Premiere am 28. Oktober 2005 in München wurden beide
Werke bei verschiedenen Festivals als Wettbewerbsbeitrag eingereicht.
Die ersten Entscheidungen werden hierfür für März 2006
erwartet.
Finanzierung:
Die proxenos GmbH finanziert DAS LETZTE WORT zu 80 Prozent aus eigener
Kraft. Dank diverser Partner aus der Industrie, die umfangreiche Dienstleistungen
und Produkte zur Verfügung stellen, konnte die Produktionssumme aber
deutlich gesenkt werden.
Darüber hinaus stellten alle Mitarbeiter vor und hinter der Kamera
– knapp 50 Personen – ihre Arbeitskraft kostenlos zur Verfügung.
Partner:
Folgende Firmen unterstützen bislang tatkräftig dieses Projekt:
AKG Acoustic GmbH, Böhmler Einrichtungshaus, Arena One GmbH, Einrichtungshaus
GmbH, CANCOM Media Solutions GmbH, Cine International Filmvertrieb GmbH,
Druck und Verlag Zimmermann GmbH, Eidex Werbeagentur GmbH, E.ON Energie
AG, !pure-idea - Make-up Academy, Jetix TV, KBT Kurierdienst, Kid &
Cassidy Casting Agentur, LEGO Gruppe, Martin Professional GmbH, Möbelix-Lutz
GmbH, P+S Technik GmbH, PA light & sound GmbH Veranstaltungstechnik,
Panini Verlag, Pizza Hut (DLS-Restaurants GmbH), Plaza Media GmbH, SAE
(Weltweite Privatschule für Berufe in der Me-dienbranche), FGV Schmiedleb
GmbH (Film-Equipment-Verleih), Upperdeck Entertainment, WSB Bayern GmbH
& Co. OHG.
Produktionsfirma:
Die proxenos gmbh wurde 2000 gegründet und ist eine Full-Service-Werbeagentur
im Münchener Norden mit 15 festen Mitarbeitern. 2003 wurde die Filmproduktion
Workflow-Pictures ins Leben gerufen, die seitdem unabhängig von
proxenos Image- und Werbefilme produziert.
Kontakt:
Ihre Ansprechpartnerin für Presse-Arbeit:
Frau Alexandra Fertig-Witke • Tel: 08131-5983-51
proxenos gmbh
Hertzstraße 6
85757 Karlsfeld / München
Tel: 08131-5983-0
Fax: 08131-5983-79
e-Mail:
alexandra.fertig-witke@proxenos.de
http://www.proxenos.de
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